
Im Juni 2021 hat der Deutsche Bundestag nach jahrelangen Verhandlungen das neue Lieferkettengesetz beschlossen. Es verpflichtet deutsche Unternehmen, in ihren Liefer- und Produktionsketten Umwelt- und Menschenrechtsstandards zu garantieren. Dieses Gesetz birgt gewaltigen sozialethischen Zündstoff. Während Unternehmerverbände von einer »Katastrophe für die deutsche Wirtschaft« sprechen und milliardenschwere Umsatzeinbußen erwarten, sieht die Initiative Lieferkettengesetz sich »am Start,

‚Faule Eier‘ finden sich nach unserer noch im Entwurf für ein Lieferkettengesetz, der am 3. März von der Bundesregierung beschlossen wurde. Noch bleibt der Gesetzentwurf hinter den geltenden internationalen Menschenrechtsstandards der Vereinten Nationen und der OECD zurück. Aus Sicht unserer Sicht muss das Gesetz bspw. auch schon für mittlere Betriebe ab 250 Mitarbeiter:innen sowie nicht

Oldenburger Engagierte freuen sich über das Lieferkettengesetz, wissen aber, dass das erst der Anfang sein kann!Das ÖZO, Oldenburg handelt fair und die Micha-Initiative freuen sich über den Beschluss zum Lieferkettengesetz, auf den sich die Bundesregierung nach monatelangem Hin und Her endlich geeinigt hat!Aus unserer Sicht ist es ein längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung

Die für Mai geplante Mitgliederversammlung wird nun nachgeholt: am Dienstag, den 29. September 2020 um 19.30 Uhr in die Bloherfelder Kirche, Bloherfelder Str. 170, 26129 Oldenburg

Viele Menschen erinnern sich noch immer an die Nachrichten und die Bilder, die im September 2012 um die Welt gingen und in den sozialen Medien geteilt wurden… 258 Arbeiter*innen starben bei einem Brand in der Textilfabrik Ali Enterprises in der Stadt Karatschi in Pakistan. Mindestens 32 Menschen wurden verletzt, teilweise lebensgefährlich. Die Arbeiter*innen erstickten oder…

Das geht uns auch was an! Aktion zum Lieferkettengesetz im Anlässlich des bundesweiten Weltladentages macht der Weltladen Oldenburg mit einer Aktion darauf aufmerksam, warum es auch uns etwas angeht, dass Unternehmen Verantwortung übernehmen müssen, dass Arbeits- und Menschenrechte weltweit eingehalten werden müssen.

Das Thema Tee aus Assam ist heikel – nach wie vor. Unter den Suchbegriffen „Social Entrepreneurship“ + „Assam“ + „Fair Trade“ lässt sich im Internet quasi NICHTS finden. Eine Minispur wurde zum Assamtee der Firma GEPA gefunden…
Menschen, die in Assam auf Teeplantagen arbeiten, leiden an Armut und Mangelernährung. Menschen im indischen Bundesstaat Assam arbeiten auf Teeplantagen oft für einen Lohn unterhalb der Armutsgrenze, leiden an Mangelernährung und an Gesundheitsschäden durch Pestizide. Der so produzierte Tee wird auch in deutschen Supermarktketten sowie bei deutschen Teeunternehmen angeboten. Ohne ein Lieferkettengesetz haben die Betroffenen…

Schokoladenhersteller weltweit profitieren von Kinderarbeit. Auf den Kakaoplantagen in Westafrika, wo die wichtigste Zutat für Schokolade angebaut wird, arbeiten Kinder unter schlechten Bedingungen. Sie leisten schwere körperliche Arbeit und sind nicht vor Pestiziden geschützt. Bekannte, große Schokoladenhersteller, die in Deutschland eine Niederlassung haben und ihre Süßwaren verkaufen, profitieren von der Arbeit der Kinder.

Aktion zum Weltladentag 2020 Tote bei Fabrikbränden, ausbeuterische Kinderarbeit, zerstörte Regenwälder: Deutsche Unternehmen sind weltweit immer wieder an Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung beteiligt – ohne dass sie dafür rechtliche Konsequenzen fürchten müssen.Denn es gibt immer noch kein Gesetz für Unternehmensverantwortung. Dabei gibt es sogar Unternehmen, die sich für eine gesetzliche Regelung aussprechen! Gerade auch in der
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