Oldenburg Kaffee

Seit 20 Jahren (Sommer 2004) hat Oldenburg seinen eigenen Stadtkaffee: den Oldenburg Kaffee.

Wir folgten damit dem Beispiel vieler anderer Kommunen: Die über hundert Städtekaffees aus Fairem Handel stehen für eine gerechtere, partnerschaftliche Beziehung zwischen den Produzent*innen im Süden und den Konsument*innen im Norden.

Ziel dieser Projekte ist, durch den Städtenamen in Verbindung mit einem fair gehandelten Premium-Kaffee viele Verbraucher*innen auf den Fairen Handel und seine Hintergründe aufmerksam zu machen. Gleichzeitig soll den Produzent*innen durch den Verkauf ihres Kaffees gemäß der Kriterien des Fairen Handels langfristig ein existenzsicherndes Einkommen garantiert werden, und zwar unabhängig von den Schwankungen des Weltmarktpreises.

Nach dem erfolgreichen Start hat uns die wachsende Nachfrage beim Oldenburg Kaffee und der Wunsch vieler Kund*innen im Dezember 2008 veranlasst, auch einen Oldenburg Espresso „auf den Markt zu bringen „herzustellen“ – ebenfalls gemahlen und als Bohne. 

Fairer Handel setzt sich für die Teilhabe von Frauen an einer gerechten Entwicklung ein.
Er stärkt außerdem die Position der Kleinbauern und -bäuerinnen und benachteiligter indigener Gruppen und leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Mit dem Kauf von Oldenburg Kaffee und Oldenburg Espresso verbinden Sie höchsten Kaffeegenuss mit der Existenzsicherung der Produzent*innen. Und die langfristigen fairen Handelsbeziehungen ermöglichen den Familien Zukunftsperspektiven, z.B. für die Ausbildung ihrer Kinder.

Copyright: Quilombo Dresden

Alles begann mit der Agenda 21: Global denken – lokal handeln

Der Oldenburg Kaffee und der Oldenburg Espresso sind ein Not-for-Profit-Projekt, das beispielhaft die Devise der Agenda 21 „Global denken – lokal handeln“ verwirklicht. Die Ziele des Projekts stimmen mit allen wesentlichen Inhalten des 1992 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Aktionsprogramms für eine nachhaltige Entwicklung überein, insbesondere mit den Kapiteln: internationale Zusammenarbeit, Armutsbekämpfung, Veränderung der Konsumgewohnheiten in den Industrieländern, Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft und Erhaltung der biologischen Vielfalt.