Osterpost für MdBs

‚Faule Eier‘ finden sich nach unserer noch im Entwurf für ein Lieferkettengesetz, der am 3. März von der Bundesregierung beschlossen wurde. Noch bleibt der Gesetzentwurf hinter den geltenden internationalen Menschenrechtsstandards der Vereinten Nationen und der OECD zurück. Aus Sicht unserer Sicht muss das Gesetz bspw. auch schon für mittlere Betriebe ab 250 Mitarbeiter:innen sowie nicht nur für direkte Zulieferer, sondern über die gesamte Lieferkette hinweg gelten. Ferner sollte es Opfern von Menschenrechtsverletzungen in der Lieferkette leichter möglich sein, Schadenersatzforderungen vor deutschen Gerichten geltend zu machen. Und das Thema Umweltschutz muss im Gesetz eine größere Rolle spielen.

Ein Lieferkettengesetz soll dazu dienen, dass Unternehmen mögliche Menschenrechtsverletzungen in ihrer Lieferkette ausfindig und transparent machen und ihnen künftig vorbeugen. Der Bundestag wird sich in wenigen Wochen mit dem Entwurf befassen.

Um den Oldenburger Bundestagsabgeordneten die Suche nach diesen ‚faulen Eiern‘ zu erleichtern, brachten wir ihnen zusammen mit Oldenburg handelt fair und der Micha-Initiative Oldenburg buntbemalte papierne Ostereier und einen entsprechenden Brief an die Bürotür.

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