WELTLÄDEN AUF DEM KIRCHENTAG 2025
„Fairer Handel und Demokratie sind nicht verhandelbar“
Die 900 Weltläden in Deutschland präsentieren sich 2025 in Hannover seit längerem erstmals wieder mit einem eigenen Stand auf dem Evangelischen Kirchentag. Angesichts einer globalisierten Wirtschaft mit Billigproduktion und undurchsichtigen Lieferketten soll der Faire Handel wieder stärker in den Blickpunkt rücken. Gleichzeitig treten die Weltläden ein gegen jede Form von Rassismus und Angriffe auf demokratische Grundwerte.
Die Weltläden verstehen sich als eine starke zivilgesellschaftliche Bewegung für einen gerechten, nachhaltigen Welthandel mit menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Der Weltladenstand auf dem Kirchentag informiert über die breite Palette des Fairen Handels, wo und wie qualitativ hochwertige Produkte mit fairen Löhnen und ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt werden. Viele Weltläden engagieren sich für eine offene, vielfältige Gesellschaft und gegen Hass und Ausgrenzung – passend zum Motto des Kirchentags „mutig – stark – beherzt“.
Wir laden Sie herzlich ein, den Stand der “WELTLÄDEN in Deutschland” zu besuchen:
1. bis 3. Mai 2025 von 10:30 bis 18:30 Uhr
Messegelände, Erdgeschoss Halle 5 (E23)
Die ersten Weltläden entstanden in Deutschland vor mehr als 50 Jahren, oft im kirchlich-ökumenischen Umfeld. Inzwischen gibt es rund 900 Weltläden, meist von gemeinnützigen Vereinen und ehrenamtlich betrieben. Der Name „Weltladen“ hat inzwischen Bezeichnungen wie „Dritte-Welt-Laden“ oder „Eine-Welt-Laden“ abgelöst.
Weitere Infos gibt es unter:
• www.weltladen.de/ueber-weltlaeden/fairer-handel/geschichte/
• www.globo-fairtrade.com/ueber-globo
• https://www.el-puente.de/fairer-handel
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf interessante Gespräche!
Faire Grüße
Ihr/Euer WELTLÄDEN-Kirchentagsteam
Bild: Quelle: https://www.weltladen.de/fuer-weltlaeden/oeffentlichkeitsarbeit/kommunikationspakete/50-jahre-weltlaeden/
Workshop-Angebot
„Oranges – sweet instead of bitter“
Solidarity-based trade without poison and slavery
am Freitag, 2. Mai, von 13.00 bis 14.30 Uhr
in der Volkshochschule Hannover, Burgstr. 14 (16), Raum 114
https://www.kirchentag.de/programm/pgd/programmsuche#session/391044101/V.UMW-023
Der Workshop wird in Englisch (mit Übersetzung) durchgeführt und als Gesprächspartnerin wird uns Marta Bernardini, die Koordinatorin von Mediterranean Hope, der Flüchtlingsinitiative vom Bund der evangelischen Kirchen in Italien zur Verfügung stehen.
Mediterranean Hope wurde 2014 als Antwort auf die schwierige Lage der Geflüchteten gegründet, die über das Mittelmeer in Italien ankommen. Seit 2019 kooperiert es mit Geflüchteten und Kooperativen ethischer und nachhaltiger Produzent*innen, unter anderem auch mit SOS Rosarno, unserem Orangen-Lieferanten. Das Projekt bietet Sprachkurse, rechtliche Beratung und praktische Unterstützung für Geflüchtete. MH rief die Aktion Lichter auf Rosarno ins Leben und betreibt das Haus der Würde „Dambe So“.
Marta Bernardini ist außerdem Teilnehmerin der Podiumsveranstaltung am Donnerstag, dem 1. Mai, von 11.00 bis 12.30 Uhr in der Marktkirche in der Altstadt von Hannover![]()
„Beherzt für den Frieden – Gewaltfreiheit wagen“
Ökumenische Hoffnungsmodelle
Impuls: Dr. Andrés Pacheco Lozano, Co-Direktor Zentrum für Religion, Frieden und Gerechtigkeit, Amsterdam/Niederlande
Podiumsteilnehmende:
Marta Bernardini, Mediterranean Hope, Rom/Italien
Dr. Ana-Marija Raffai, Theologin, Friedensaktivistin, Sesvete/Kroatien
Natallia Vasilevich, Bewegung Christen gegen den Krieg, Bonn
