Bedrohter Diskurs – Diskussion

Montag, 3. Juni 2024, 19.00 Uhr, Jochen-Klepper-Haus, Bremer Str. 28,
26135 Oldenburg (Ecke Cloppenburger Straße)

Eintritt frei, Spenden erbeten

Ein vielstimmiges Lesebuch von 57 Autorinnen und Autoren aus unterschied-lichen religiösen und weltanschaulichen Perspektiven gibt auf 357 Seiten Impulse zur Debatte um den Krieg in der Ukraine.

„Friedenslogik“ statt „Kriegslogik“, diese Alternative schlägt sich in der medialen Berichterstattung kaum nieder. Mit Beiträgen von bekannten Persönlichkeiten wie Franz Alt, Peter Brandt, Angelika Wilmen, Günter Verheugen, Ute Finck-Krämer, Clemens Ronnefeldt, Heike Springhart, Christoph Butterwegge, Sahra Wagenknecht, Wolfram Wette, Gabriele Krone-Schmalz, Andreas Zumach, Margot Käßmann, Jochen Cornelius Bundschuh, Maria Buchwitz, Eugen Drewermann und vielen anderen.

Wir wollen mit drei Mitautoren Raum schaffen für einen offenen Dialog über Ursachen, Verlauf und Möglichkeiten zur Beendigung des Krieges. Unterschied-liche Auffassungen und gegensätzliche Argumente werden gleichberechtigt zur Sprache gebracht. Unser Ziel ist es, Denkanstöße in Richtung auf friedens-fördernde Haltungen und Handlungen zu geben und eine Politik der Entspannung, die „Frieden als Ernstfall“ begreift, wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Zu der von der Bundesregierung angestrebten Militarisierung der Gesellschaft durch eine „Nationale Sicherheitsstrategie – Integrierte Sicherheit für Deutschland“ und die Forderungen nach „Kriegsertüchtigung“ zeigen die Autoren vielfältige Alternativen auf.

Helmut Donat, Verleger und Träger des Carl-von Ossietzky-Preises der Stadt Oldenburg: Ukraine-Krieg, historische Friedensbewegung und die “Renaissance des Militärischen”

Walter Ruffler, ehem. Mitglied Die Grünen in der Bremischen Bürgerschaft: Volksentscheide statt Kriegsgeschrei – Für eine basisdemokratische Lösung des Ukraine-Konfliktes

Dr. Leo Ensel, Konfliktforscher, Oldenburg: Abgedrängt an die Ränder – Über die Einengung des Meinungs-korridors